Gerade (Juni 2026) habe ich auf Instagram einen sehr guten Post über unsere absurde Situation im digitalen Leben gesehen. Auf dem Account von Scientist for Future aus Osnabrück (https://www.instagram.com/scientistsforfuture_os/) geht es um das Ausmaß der Macht, die Software- und Social Media Konzerne heute haben und dass sie in eine dunkle Zukunft führen, in der Empathie als Schwäche gilt und Regulierung zum Erhalt der Lebensgrundlagen als Teufelswerk bezeichnet werden. Das Absurde ist, dass der Beitrag mich auf Instagram erreicht hat. Instagram gehört zum Meta-Konzern, dem Überwachungskapitalismus vorgeworfen wird. (https://de.wikipedia.org/wiki/Instagram). Der Begriff Überwachungskapitalismus wurde schon 2014 von Shoshana Zuboff geprägt (https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungskapitalismus). Dieser Putsch von oben kommt heute nicht von staatlicher Seite, sondern von Big Tech, die für alle sichtbar in den USA die Macht übernehmen – ohne jemals gewählt worden zu sein. Die Algorithmen der dunklen Medienkonzerne bremsen zwar nicht reißerische Videos und solche mit dem Thema Klimaschutz, aber trotzdem erreichen dort auch solche Themen mehr Follower als auf anderen Medien. Scientist for Future hat auf Instagram immerhin 30.000 Follower.

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Leider sind die alternativen Social Media Plattformen noch nicht so bekannt und werden weniger genutzt. Was helfen kann auch nach der Meinung von Frau Zuboff sind der Digital Services Act und der Digital Markets Act der EU. Und noch wichtiger: der „Ungehorsam“ von uns allen. Wir müssen uns nicht von der Bequemlichkeit („alle meine Freunde sind auf WhatsApp“) oder lustigen Katzenvideos einlullen lassen. Mit den Websendungen Fun Facts (https://www.funfacts.de/) gibt es seit März 2026 Aufklärung auf unterhaltsame Weise, die auf allen Kanälen ausgespielt wird (außer X) und auch auf PeerTube und Mastodon. Als Übergang ist es vielleicht wichtig auf den dunklen Medien und den geschützteren unterwegs zu sein.