ESE 2018 – Programm online

Das Programm vom Embedded Software Engineering Kongress ist online. Mein Vortrag „Systemtest von eHealth Service-Robotern im häuslichen Umfeld – Komplexität systematisch in den Griff bekommen“ findet am 6. Dezember 2018 statt. Zusammen mit meiner Tochter Robin Kirschner, Masterstudentin in Maschinenbau an der TU Chemnitz habe ich einige Studien über eHealth Roboter zusammengefaßt und die Testkategorien systematisiert. In ihrer Masterarbeit beschäftigt sich Robin mit Sicherheitsaspekten in der Mensch-Maschinen-Kooperation bei Industrierobotern. eHealth und Industrieroboter sind heute noch sehr unterschiedlich, einige Grundprinzipien passen jedoch auf beide Bereiche und die Kooperation von Mensch und Maschine führt zu einer weiteren Annäherung. Manchen eHealth Robotern (z.B. den LIO, den ich schon im Blogbeitrag im August vorgestellt habe) sieht man an, dass sie aus der Industrierobotik stammen.

https://www.ese-kongress.de/

PS: Mal sehen, wie ich den Nikolaus in den Vortrag einbinden kann.

Automatica 2018: Intelligente Roboter

Hier ein paar Impressionen von der Automatica 2018: Witziges, Intelligentes und Elegantes.

Der Care-O-Bot erzählt Witze, die nicht alle verstehen können, aber vielleicht gibt es ja jemanden, der daraus eine Botschaft ableiten kann..

Video auf Twitter

Der elegante LIO sieht niedlich aus, kann aber eine ganze Menge: soziale Interaktion, Handreichungen mit der Zange im „Gesicht“ und Erkennen von Notfällen. Er ist für Pflegeheime erdacht worden, auch wenn er an einen eleganten Industrieroboter erinnert.

Ich kann mir gut vorstellen, dass auch die Enkel*innen auf die Pflegeroboter stehen und dann einen guten Grund haben, ihre Großeltern in der Pflegeeinrichtung zu besuchen.

 

 

Forschung nötig: Gesundheitsroboter

Kliniken und Forschungseinrichtungen denken seit vielen Jahren über Roboter nach, die in der Klinik oder zuhause die Pflege oder Gesundheit unterstützen. Pepper ist 1,20 m groß und soll Patieten über den Krankheitsverlauf aufklären. Handreichungen im Privathaushalt stellen für den fast lebensgroße Roboter des KIT kein Problem dar. Auch die Filmindustrie hat das Thema schon aufgegriffen und dort ist auch zu sehen, welche Probleme es mit Gesundheits-Robotern geben könnte. Der Gesundheits-Roboter von Disney heißt Baymax und manchmal zu eifrig – Achtung sehr lustig 😉

An einer guten Lösung muss wohl noch gearbeitet werden.