„Qualität, Innovation und Gender Diversity für Ihren Erfolg.“

17.04.2016, 18:39 Uhr

Wie Dominosteine - Gender Diversity in der Lieferkette

Der Dominoeffekt, der nur einen Anstoß braucht und dann alle dahinter liegenden Steine mitreißt, ist ein gutes Bild, um den Effekt von Kriterien bei der Auswahl von Lieferanten zu beschreiben.
CSR in der Lieferkette ist für viele Unternehmen schon ein wichtiger Aspekt. Denn um sozial oder auch ökologisch korrekte Produkte herzustellen, reicht es nicht nur auf das eigene Unternehmen zu schauen. Zulieferungen müssen nach den gleichen Werte- und Umwelt-Standards erstellt werden, wie sie auch für das eigene Unternehmen gelten.

Ethik ist gut und wirtschaftlich

Während es bei möglicherweise umweltschädlichen oder giftigen Komponenten einsichtig ist, dass den Lieferanten Vorschriften über die Herstellung und Prüfung ihrer Produkte gemacht werden, ist dies bei den eher weichen Faktoren schwieriger zu erkennen.
Es gilt jedoch im Lieferunternehmen das Gleiche, was für ihr Unternehmen auch gilt: mit Gender Diversity ist das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreicher [1].
Wenn sie an langfristigen Beziehungen zu ihren Lieferanten interessiert sind, ist Gender Diversity also ein wichtiges Indiz für die Auswahl langfristig zuverlässiger Partnerfirmen.

Wie kann die Gender-Fähigkeit nachgewiesen werden?

Frauen in der Führungsspitze sind ein gutes Indiz für Wirtschaftlichkeit (nach McKinsey). Es kann jedoch nicht immer davon ausgegangen werden, dass diese günstige Situation nachhaltig ist.
Um die Gender-Fähigkeit nachzuweisen gibt es in Deutschland erst ein anerkanntes Prädikat, das eine Bewertung der Personalstrategien im Unternehmen bzgl. Gender vornimmt: TOTAL E-QUALITY. Dieses Prädikat beschränkt sich leider auf die Personalstrategien und vermeidet die Ursachenbekämpfung anzusprechen – die Rollenstereotype. Nachhaltigkeit kann ohne die Veränderung der Rollenstereotype allerdings nicht wirklich erreicht werden. Andere Siegel (SIEgER verliehen von dem bayrischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, GREAT PLACE TO WORK) und Audits (Familie und Beruf) sagen allerdings bezogen auf Gender noch weniger aus.
Nur mit dem GeDiCap-Assessment, das alle Arbeitsprozesse prüft, kann nachgewiesen werden, dass ein Unternehmen ein ausreichendes Verständnis der Gender-Thematik hat und adäquate Maßnahmen ergreift.


[1] McKinsey-Studie, Women matter, 2008
[2] Dr. Martine Herpers, „Erfolgsfaktor Gender Diversity“, Haufe, 2013

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